Es ist erstaunlich, wie viel schöne Natur es in der Gegend um München gibt. Hierzu gehört ohne Zweifel der Ammersee und seine Umgebung. In dieser Umgebung liegt auch das bekannte Kloster Andechs.

Wenn man in München ist und für einen Tag den Trubel der Großstadt verlassen möchte, ist ein Ausflug zum Ammersee und eine Rundwanderung zum Kloster Andechs eine tolle Möglichkeit.

Beste Jahreszeit für einen Ausflug an den Ammersee

Natürlich sind sowohl Kloster, als auch See Touristenmagneten. Insbesondere im Sommer und bei schönem Wetter ist man mit Sicherheit nicht die einzige Person, die auf die Idee kommt, die schöne Umgebung zu genießen.

Anders sieht es außerhalb der Saison oder bei weniger gutem Wetter aus. Beispielsweise im Spätherbst. Dann befindet sich die Gegend im touristischen Winterschlaf, sodass man in Ruhe die Landschaft genießen kann.

Aber auch wenn viele Menschen vor Ort sind, wird die Umgebung nicht weniger schön. Im Gegenteil, das Erlebnis wird lediglich ein anderes sein. Denn in der touristischen Hochsaison gibt es eine Vielzahl an Strandcafés und anderer Gastronomie, die im Winter nicht oder nur eingeschränkt geöffnet hat.

Wenn man Einsamkeit und Erholung sucht und auf einer Wanderung in Ruhe die Umgebung genießen möchte, bietet sich der Herbst und Winter für einen Ausflug an. Wenn man hingegen die touristischen Angebote und den Trubel freut, aber trotzdem gerne eine Tageswanderung unternehmen möchte, dann ist der Sommer die perfekte Zeit für einen Ausflug an den Ammersee.

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Anreise & Startpunkt

Das Kloster Andechs lässt sich zu Fuß bequem von Herrsching am Ammersee aus erreichen. Da die Gemeinde außerdem direkt am See liegt, ist dies der perfekte Ausgangspunkt für eine Rundwanderung.

Hinzu kommt die gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Ohne Umsteigen lässt sich Herrsching in rund 50 Minuten mit der S-Bahn vom Münchener Hauptbahnhof aus erreichen.

Wenn man sich an einem See befindet, möchte man wahrscheinlich auch zuerst den See sehen. Ein guter Start ist der Weg in den Kurpark. Mit viel Grün und vielen Sitzmöglichkeiten hat man schönen Blick auf den See in angenehmer Umgebung und kann gemütlich den Booten auf dem See zuschauen.

Anschließend führt der Weg am See entlang Richtung Süden. Vorbei an mehreren Cafés und Restaurants. Wer möchte, kann den Wandertag hier mit einem späten Frühstück beginnen, oder mit einem Mittag- oder Abendessen ausklingen lassen.

Rundwanderweg zum Kloster Andechs

Knapp drei Kilometer kann man dem Uferweg folgen, der immer wieder freien Blick auf den See ermöglicht. Dann geht es etwa weitere drei Kilometer durch wunderschönen intakten Mischwald Richtung Andechs.

Nach einiger Zeit sieht man bereits den Turm des Klosters zwischen den Bäumen hervorragen. Doch bis man diesen erreicht geht es noch ein Stück über Weideflächen und durch den Wald.

Während es auf der Strecke durch den Wald relativ ruhig zugeht, begegnen einem in der Umgebung des Klosters wieder mehr Menschen. Wie es hier im Sommer zugehen kann, kann man am riesigen Parkplatz vor dem Kloster erahnen.

Denn das Kloster ist sowohl als Wallfahrtsort, als auch wegen seiner Brauerei, bzw. wegen seines Bieres bekannt und ein beliebtes Ausflugsziel. Das Bier wird selbstverständlich auch in der hauseigenen Gastronomie, dem Braustüberl und dem Klostergasthof ausgeschenkt. An Einkehrmöglichkeiten gibt es auf dieser Runde also keinen Mangel.

Vorbei an der Klostermauer und über Felder und durch Wälder führt der Rückweg wieder durch ruhigere Gegenden zurück nach Herrsching am Ammersee.

Mit rund 13 km Länge lässt sich die Runde in etwa drei Stunden durchwandern. Die Aufstiege sind gering und die Wege mit gutem Schuhwerk problemlos gangbar. Je nach Wund lässt sich die Wanderung mit mehreren Mahlzeiten prima in einen Halbtags- oder Ganztagsausflug an den Ammersee integrieren.

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