Nicht immer kann man ein Bild so aufnehmen, wie man es gerne hätte. Oft stört ein Element das Gesamtbild. Dies kann beispielsweise eine Stromleitung sein, die mitten durch das Bild läuft. Oder ein Schild oder ein Fahnenmast, der an einer ungünstigen Stelle steht.

Hier helfen auch Tipps wie das Verändern des eigenen Standorts nicht weiter. In vielen Fällen lässt sich aber ein solches störendes Bildelement nachträglich wegretuschieren.

Hierbei helfen moderne Smartphone-Apps ganz gewaltig. Mit der richtigen App lassen sich unerwünschte Bildelemente leicht entfernen, ohne dass man sich selbst um die Bildbearbeitung kümmern muss. Dass übernimmt mittlerweile die KI.

Man markiert einfach das zu entfernende Element und die App ersetzt den markierten Bildbereich durch Bildinformationen die die KI errechnet hat. Natürlich hat diese Art der Bildbearbeitung ihre Grenzen. Je komplexer das zu entfernende Element ist und je uneinheitlicher der Bildhintergrund ist, desto schlechter wird das Ergebnis ausfallen.

Für freistehende Elemente, wie eine Stromleitung vor blauem Himmel, ein Schiff auf dem Meer oder ein Müllsack auf einer Wiese funktionieren die Apps ganz hervorragend. Je nach Hintergrund lassen sich sogar Personen vollständig aus dem Bild entfernen.

Besonders die App TouchRetouch hat sich hier einen Namen gemacht.

Störende Objekte mit TouchRetouch aus einem Foto entfernen

Touch Retouch ist sowohl für Android als auch für iPad und iPhone verfügbar. Die App kostet ca. 2,29€ ist dafür vollständig werbefrei und fordert nicht zu einem Abo oder In-App-Käufen auf.

TouchRetouch bietet verschiedene Werkzeuge. Mit dem Kopierstempel lassen sich beispielsweise einzelne Bildelemente vervielfältigen.

Hier soll es jedoch um die Funktion „Objekt entfernen“ gehen, mit der sich bestimmte Bildelemente aus einem Foto nachträglich löschen lassen.

Hierzu markiert man das störende Objekt möglichst genau. Dann tippt man auf den Button „Go“. Die App entfernt nun den markierten Bereich. Dann wird der Bereich mit Bildinformationen aufgefüllt, die die App aus anderen Bereichen des Fotos ableitet. In vielen Fällen funktioniert dies beeindruckend gut.

Einige Beispiele siehst du hier.

Schreibe einen Kommentar

Kommentieren ist ohne Angabe personenbezogener Daten möglich. Dem Kommentar wird keine IP-Adresse zugeordnet.